Obwohl ich mich nun schon seit über zwei Jahren zuckerfrei ernähre, gibt es doch immer wieder einen schwachen Moment, wenn ich an einer Bäckerei vorbeikomme: Nussecken in der Auslage! Natürlich kaufe ich sie dann nicht, aber der Gedanke an leckere, knackige Nussecken hängt mir meistens noch lange nach…auch wenn man sich industriezuckerfrei ernährt, muss man nicht auf Nussecken verzichten, wenn man sie selber macht. Ich habe ein Rezept mit Ahornsirup für dich ausprobiert – und mit Kokosmehl werden sie sogar glutenfrei!
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Welche Nüsse?
Traditionell werden Nussecken mit Haselnüssen gemacht. Ich nehme dafür am liebsten ganze Haselnüsse in Bio-Qualität und mahle sie selber. Die Bio-Haselnüsse schlagen die konventionellen meistens um Längen im Geschmack. Außerdem kannst du bei Bio-Nüssen sicher sein, dass diese nicht mit Pestiziden oder anderen Schadstoffen überladen sind – was leider bei konventionell angebauten Haselnüssen oft der Fall ist. Du kannst natürlich auch schon fertig gemahlene Haselnüsse verwenden, da habe ich allerdings noch keine in Bio-Qualität gefunden. Die fertig gemahlenen Haselnüsse haben allerdings meistens schon an Aroma verloren, probiere es doch einfach mal selber aus und du wirst sehr wahrscheinlich den Unterschied schmecken! 🙂
BOBEI Ei-Ersatz
Gerade bei Kuchen und Gebäck spielen Eier traditionell eine große Rolle – meist dabei den Teig zu binden und ihn zu formen. In Rezepten, denen ein bis zwei Eier zugefügt werden sollen, lassen diese sich für die vegane Ernährungsweise wunderbar ersetzen. Je nach Kuchen oder Gebäck funktioniert das z.B. gut mit Apfelmus oder aber man verwendet fertigen Ei-Ersatz. Ich habe für dieses Rezept “BOBEI” verwendet, das als Butter- und Ei-Ersatz dient. Es ist ein gelbes Pulver, das aus der goldenen Chlorella-Alge besteht. Das Pulver ist gut löslich und wird einfach mit Wasser angerührt. Neben der bindenden Eigenschaft gibt die Alge dem Teig auch noch die schöne goldene Farbe. BOBEI enthält keine Stärke oder sonstige “Füllstoffe”, was ich als sehr positiv empfinde. Auch der Geschmack ist fast neutral und überhaupt nicht fischig (das hatte ich zunächst befürchtet aufgrund der Alge :)).
Wer es gerne einmal ausprobieren möchte, kann es z.B. Bei Amazon kaufen*
Zutaten
Für 6 kleine Nussecken
- 100 g gemahlene Haselnüsse*
- 100 g geschmolzenes Kokosöl*
- 50 g Kokosmehl* (wenn es nicht glutenfrei sein muss geht natürlich auch “normales” Mehl)
- 40 g Ahornsirup*
- 3 TL ungesüßtes oder natürlich gesüßtes Fruchtmus* nach Wahl
- Ei-Ersatz für 1 Ei (z.B. BOBEI) oder für die nicht vegane Variante 1 Ei
- eventuell vegane Zartbitter-Schokolade* zum Ecken tunken 😉
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheitzen.
- Das Kokosmehl mit 50 g Kokosöl, 20 g Ahornsirup und dem Ei-(Ersatz) zu einem Teig vermengen.
- In einer weiteren Schüssel die gemahlenen Haselnüsse mit den restlichen 20 g Ahornsirup und 50 g Kokosöl vermischen.
- Eine Kastenform* einfetten oder mit Back- bzw. Butterbrotpapier ausschlagen.
- Den Teig aus der ersten Mischung gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen.
- Nun diese Schicht mit dem Fruchtmus bestreichen.
- Zuletzt die Haselnussmischung einschichten.
- Jetzt das Ganze für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
- Wer mag, kann die abgekühlten Nussecken noch in Schokolade tunken (idealerweise vegan und industriezuckerfrei oder direkt selbstgemacht ;))
Tipps & Tricks
- Wenn du frische (ganze) Haselnüsse verwendest und sie selber mahlst, dann mahle doch mal die eine Hälfte grob und die andere Hälfte fein – das macht die Nussecken knackiger
- Bevor du die Nussecken schneidest, sollten sie vollständig abgekühlt sein, dann sind sie ein wenig stabiler.
- Die Nussecken halten sich luftdicht verpackt – z.B. in einer Dose – etwa eine Woche (wetten, dass du sie aber eh schon vorher verputzt hast? ;))
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